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Film: Larva (Inhalt, Kritik)

In der kleinen Gemeinde Host, Missouri testen die Farmer das neue Tierfutter einer großen Firma. Scheinbar eine sichere, finanziell lohnende Sache, doch das genmanipulierte Futter führt zu Mutationen und bringt Parasiten hervor, die sich durch tierische und menschliche Körper fressen. Der Tierarzt Eli Rudkus entdeckt das Problem als erster, doch natürlich glaubt ihm erstmal keiner, bis die Hölle schließlich losbricht.

 

 

"Larva" ist ein konventioneller Horrorfilm, der davor zurückschreckt, auch nur ansatzweise originell zu sein. Nicht nur, dass Unmengen an bekannter Klischees eingebaut werden, auch passen viele davon gar nicht wirklich in die Handlung und wirken überzogen, wie das Teenie-Girl, das in Unterwäsche mal kurz panisch durch die Nacht stolpert, oder der beliebte Heldenspruch "Nein, ich gehe nicht ohne ihn!", obwohl  sich die beiden betreffenden Charaktere, der Benutzer dieser Phrase und die Person, ohne die er nicht gehen will, erst seit fünf Minuten kennen und davon drei Minuten auf gegnerischen Seiten standen. Das ist einfach albern. Eklige Geschöpfe, die aus menschlichen Brustkörben brechen, kennen wir längst schon aus der "Alien"-Filmreihe und diversen Nachahmern. Die Schauspieler des Films tun auch nur das nötigste, um ihre Gagen zu verdienen, und verleihen den stereotypisch gezeichneten Charakteren keinerlei Leben und Tiefe.

10.10.09 21:42


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Film: Ab-normal Beauty (Inhalt, Kritik, Spoiler)

Ein Horrorthriller made in Honkong. Die Kunststudentin Jiney leidet unter einem verdrängten Kindheitstrauma, das sich Bahn bricht, als sie einen tödlichen Autounfall beobachtet. Fortan ist sie besessen vom Tod und beschäftigt sich in ihrer Kunst nur noch mit diesem Thema. Sie bezahlt dafür, dass ein Schlachter vor ihren Augen zahlreichen Hühnern die Kehlen durchschneidet, um dies zu fotografieren, sie lichtet einen Selbstmord ab und dekoriert einen Mitschüler wie ein Mordopfer. Aus der Kunst wird ernst, als ein Serienmörder auf Jiney aufmerksam wird und ihr Videotapes mit echten Morden schickt.

 

 

 

 

 "Ab-normal Beauty" ist kein Tipp für Fans spannender, temporeicher Horrorunterhaltung. Der Film bemüht sich eher um einen stylischen Look mit vielen betont kunstvollen Einzelmomenten. Vieles wird nur angedeutet: die lesbische Beziehung zwischen Jiney und ihrer Komilitonin Jas, Jineys mörderische Kunst, die Bedrohung durch den Serienkiller - all das sind nur kaum greifbare Ansätze in einem Bilderrausch. Die Dialoge sind überwiegend langweilig.

 

 


 

 

Ein Mann, der nur in einer Szene zu sehen war, als er Jiney ein Buch über Todeskunst verkaufte.

23.9.09 21:01


Hoses Horror Hostel

In der Familie und unter Freunden habe ich mir einen gewissen Freak-Ruf erworben, da ich ein Fan von Horrorfilmen bin und mich auch gerne in die Niederungen der B-Filme und C-Movies wage. Mich faszinieren schlechte Horrorfilme mindestens genauso, wie ich gute Horrorproduktionen genieße.

 In diesem Blog möchte ich in Zukunft ein wenig über die Horrorfilme schreiben, die ich so sehe.

18.9.09 20:45





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